| Wie kommt
man überhaupt auf die Idee einen Kochkreis zu gründen? Und dann,
wie in unserem Fall, einen Kochkreis, dem ausschließlich Männer
angehören dürfen. Und... der komische Name: Cercle de Cuisine.
Kann eigentlich gar nicht übersetzen werden. Soll auf jeden Fall
"Kochkreis" heissen.
Alles begann 1993: Irgendwann trafen sich ein paar junge Männer,
die sich der monotonen Nahrungsaufnahme der heutigen Zeit verweigern
wollten. Schluß sollte sein mit schottischen Fast Food und dem berühmten
Gang zum Italiener. Und so beschloß man, nach der x-ten Würstchen-Kartoffelsalat-Party,
dem Begriff "Essen" den richtigen Sinn zu geben.
Also haben wir uns irgendwann getroffen. Der Samstag eignet sich
dafür am besten. Wir waren ja damals alle Studenten und hatten nur
am Wochenende Zeit. Aber auch nicht an jedem Wochenende.
Einmal im Monat reicht für solch eine Institution, man hat ja auch
noch andere Interessen.
Jeder hatte dann die Aufgabe einen Gang
zu kochen und zu seinem Gang die passende Flasche Wein mitzubringen.
So hatte dann jeder im Laufe der Zeit jeder die Gelegenheit Vorspeisen,
Suppen, Hauptspeisen
und Nachspeisen
zu kochen.
Ziel aber war nicht, stundenlang in der Küche zu stehen, sondern
mit einfachen aber leckeren Speisen den Gaumen zu kitzeln. Im Laufe
der Zeit brachte dann jeder seine Lieblingsrezepte in den Kochkreis
ein. So kam es zu der interessanten internationalen Zusammenstellung
unserer Rezepte.
Natürlich ging auch manches Gericht daneben. Aus einem Kartoffelsoufflé
wurde ein Kartoffelbrei und ein Tomatenparfait wurde schon mal als
gefrorener Tomatenketchup tituliert. Aber durch die Wahl des richtigen
Weines entwickelten sich die Kochabende immer zu einer unterhaltsamen
Alternative zum üblichen Kneipen- und Partygeschehen.
Probiert unsere Rezepte aus. Ihr werdet sehen, wie einfach es ist,
etwas Leckeres auf den Tisch zu bringen.
Viel Erfolg beim Kochen.
Der Kochkreis
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