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Im November und Dezember eines jeden Jahres ist die
Zeit der Olivenernte. Die Bauern treffen sich morgens auf den Feldern.
Mit langen die Holzstangen werden die Oliven von den Bäumen
abgeschlagen, und landen auf den Planen und Netzen, die zuvor unter
den Bäumen ausgelegt worden sind. Große Äste voller
Oliven werden abgesägt und dann am Boden mit kürzeren
Stöcken abgeerntet.
Was nach einem wilden Einschlagen auf den Baum aussieht ist gekonnt,
und die Schläge sind gezielt. So gelingt es die Oliven abzuschlagen,
ohne das junge Triebe an den Bäumen zerstört werden. Wilde
Triebe, die dem Baum nur Kraft nehmen werden mit abgesägt.
Die Arbeit der Erntearbeiter ist beschwerlich, und gerade bei Bäumen
die am Hang liegen ist es aufwendig und schwer die Planen vernünftig
auszulegen, so dass beim Abschlagen keine Oliven neben die Planen
fallen und verloren gehen. Sind die Früchte von einem Baum
abgeerntet, so werden die Planen gleichzeitig von den Seiten zur
Mitte hin zusammengenommen. Die Oliven häufen sich zu einem
Berg auf.
Beachtliche 50-70 kg an Oliven kommen pro Baum zusammen, und werden
in Säcke gefüllt. Die Säcke voller Oliven werden
zur Presse gebracht, wo sie gewaschen und in mehreren Arbeitsgängen
zu einem gelblich grünen Brei zermahlen werden. Aus dem Brei
heraus wird das Öl in verschiedenen Arbeitsgängen zentrifugiert
und gefiltert. Am Ende ergießt sich das leicht trübe
grünliche Öl in einen großen Metallbehälter.
Olivenöl ist sozusagen das Öl aus dem Fruchtfleisch der
Olive und dem Kern.
Aus 50 kg Oliven werden etwa 8 Liter Öl gewonnen. Der Geschmack
des frischen Öls ist würzig und es hat einen leicht scharfen
Nachgeschmack, der sich nach einigen Tagen legt.
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